Keine Schmerzen am Arbeitsplatz

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Permanente Erreichbarkeit belastet Beschäftigte

Originalauszug aus dem PDF-Dokument von DGUV Kompakt

Sie sind nicht mehr aus der modernen Arbeitswelt wegzudenken: mobile Datenverarbeitungs- und Kommunikationsgeräte, wie zum Beispiel Notebooks, Tablet-PCs oder Smartphones. Die damit entstandenen neuen mobilen Arbeitsformen haben unbestritten viele Vorteile. Sie haben jedoch auch Auswirkungen auf die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten, wie eine aktuelle Studie der DGUV belegt.

Im Gegensatz zu den Vorgaben für klassische Bildschirmarbeitsplätze, mangelt es derzeit noch an Standards, wie auch mobile IT-Arbeit sicher und gesund gestaltet werden kann. Die Studie der DGUV belegt jedoch, dass diese notwendig sind: So gaben fast 90 Prozent der Befragten an, unter Rückenschmerzen zu leiden, etwa 89 Prozent bescheinigten Schulter- und Nackenbeschwerden,
86 Prozent gaben an, innerlich unruhig und angespannt zu sein, und mehr als 78 Prozent haben Konzentrationsstörungen. „Die Werte sind allesamt höher als bei der Referenzgruppe“, so
Bretschneider-Hagemes.

Belastend wirken sich insbesondere die permanente Erreichbarkeit aus sowie die damit einhergehende Notwendigkeit, jederzeit spontan auf Anrufe und E-Mails reagieren zu müssen. Auch die Technik spielt eine signifikante Rolle. So sind die Eingabegeräte oftmals nicht für den Einsatz geeignet, Displays blenden und reflektieren, die Datenübertragung ist instabil, Technikausfälle führen zum Erliegen der Arbeit.

Beim regelmäßigen Einsatz mobiler IT-gestützter Arbeit sollten eine Reihe wichtiger Aspekte beachtet werden – vom Erwerb ergonomischer Geräte über die passenden IT-Schulungen bis hin zum Thema Work-Life-Balance. Erste Ergebnisse liefert die aktuelle Studie.

Lesen Sie detailliert auf www.dguv.de (Webcode: d117326)

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Neue Masse für Büro-Arbeitstische

Im August 2011 wurde die Neufassung der “DIN EN 527-1 – Büromöbel – Büro-Arbeitstische – Teil 1: Maße” veröffentlicht, berichtet das buero-forum im bso Verband Büro-, Sitz- und Objektmöbel e.V. Die Überarbeitung war notwendig, weil sich die ergonomischen Anforderungen an Büro-Arbeitstische in den vergangenen zehn Jahren deutlich verändert haben. Dies gilt vor allem für die Spannbreite der zu berücksichtigenden Körpermaße.

Alle Massangaben für die körpergerechte Einstellung sind reine Richtwerte. Entscheidend ist schlussendlich der eigene Körper, d.h. die Beinlänge, die Oberkörperlänge, die Schulterstellung und ganz entscheidend die Länge der Oberarme.

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gesunde Füsse

Schmerzt der Fuss – merken wir erst, wie eingeschränkt beweglich wir noch sind. Erst dann sind wir bereit, die Funktionsweise unserer Füsse zu hinterfragen. Jedoch anstatt der Ursache auf den Grund zu gehen, werden nur die Symptome behandelt. Einlagen und andere Hilfsmittel verhelfen uns kurzfristig zu neuer Bewegungsfreiheit und Linderung der Schmerzen. Der Fuss jedoch wird so noch weiter abgeschwächt!

Über ein Drittel aller Erwachsenen klagen über Fussprobleme

Die meisten Füsse werden nicht artgerecht gehalten. Eingepackt in Strümpfe und Schuhe fristen sie ein kümmerliches Dasein und werden förmlich zertreten.Lesen Sie weiter auf www.schmerzen-am-arbeitsplatz.com

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stabiles Kreuz und freie Hüften

Das Kreuz trägt seinen Namen in doppelter Hinsicht. Die Wirbelsäule mündet in der Mitte des Körpers in eine eigentliche Kreuzung. Das Becken liefert die waagrechten Orientierungspunkte, den Querbalken des Kreuzes. Die Lendenwirbel sind der obere Balken, ihm schliesst sich mit dem Kreuzbein der untere Balkenteil an – und fertig ist das Kreuz! Horizontal ausgerichtet hält das Becken die inneren Organe in Balance – wie ein Becken eben. Es will schön ausbalanciert und waagrecht gehalten werden, damit nichts ausgekippt wird. An dieser Kreuzung des Körpers wirken verschiedene Kräfte – hier sind Stabilität und Beweglichkeit gleichermassen gefragt – hier befindet sich das Kraftzentrum, bei vielen Menschen die breiteste Stelle des Körpers. Das macht verständlich, warum das Kreuz auch besonders anfällig für Beschwerden ist.
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entspannte und starke Schultern

Viele Probleme können gelindert oder gelöst werden, wenn wir die dreidimensionale Bewegung als die Quelle für unsere Schultern erkennen und anwenden lernen. Das Grundverständnis der Bewegungskoordination im Schultergelenk verschafft Klarheit über die Möglichkeiten und Bedürfnisse dieses Gelenks. Die Anwendung dieses Wissens nimmt Ihnen garantiert viel Last von den Schultern.

Der Schultergürtel bezeichnet eine ganze Körperregion. Er ist verantwortlich für die Kraftübertragung vom Rumpf zum Arm und für die Positionierung der Schultergelenks. Viele Menschen bewegen jedoch nicht das Schultergelenk, sondern gleich die ganze Schulter. Das bedeutet, zu wenig Bewegung im Schultergelenk selbst – und was rastet, das rostet – das Schultergelenk wird immer unbeweglicher. Zudem ist dies völlig unnötig. Es ist durchaus möglich, eine Vielzahl der von uns täglich ausgeführten Bewegungen nur über das Schultergelenk auszuführen, so z.B. ein Trinkglas zum Mund führen oder das Einschenken aus der Flasche in ein Glas. Beobachten Sie sich im Alltag!

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Gesundes Arbeiten

Wussten Sie, dass Sie in Ihrem sitzenden Berufsleben über 70‘000 Stunden am PC verbringen? Und da sprechen wir erst von den Stunden des Arbeitsalltags und noch nicht über die Zeiten am Abend mit facebook, youtube oder gamen. Speziell Internetmarketer haben eine sehr lange Präsenz am Bildschirm. Und genau dieses sitzende Arbeiten oder soll ich sagen lümmelnd sitzende Arbeiten kann den menschlichen Körper stark belasten. In jungen Jahren möglicherweise noch selten spürbar, mit der Zeit aber eine sehr lästige schmerzende Belastung.

Schmerzen jeglicher Art lenken uns bei der Arbeit ab. Wir benötigen viel mehr Energie um unsere Arbeitsqualität und die Leistungsfähigkeit zu erhalten, auch wenn uns dies gar nicht so bewusst wird. Nach einem Arbeitstag mit Schmerzen sind wir abends oft sehr müde.
Dies können Schmerzen im Nacken, der Schulter, im Ellbogen oder dem Handgelenk sein oder auch ein lästiges Kribbeln im Arm bis zu Gefühlslosigkeiten. Ganz gemein ist das Ziehen im Ischiasnerv.

Mit Schmerzmitteln werden wir den Schmerz zwar los aber der Ursache sind wir überhaupt nicht auf den Grund gegangen. Wir können natürlich auch zum Arzt und uns eine Spritze setzen lassen. Das hilft zwar temporär, aber wenn wir in denselben Gewohnheiten bleiben (und warum sollten wir diese auch ändern wenn Spritzen und Schmerzmittel hilfen), dann werden die Schmerzen unweigerlich wieder auftreten.
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intelligentes Lernen

Der menschliche Körper ist ein Geniestreich. Ein Forscherteam hat den Bauplan entschlüsselt. Heute wissen wir, welche Haltungen und Bewegungen anatomisch intelligent sind und welche nicht. Spiraldynamik® ist eine Gebrauchsanweisung für den Körper von Kopf bis Fuss.

Die Spiraldynamik® führt jedes Jahr einen Kongress in Zürich durch. In diesem November in einem ganz neuen Format: mit vielen kleinen und parallel geführten Workshops, in denen es um die praktische Umsetzung in der Therapie und Pädagogik geht.
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Therapie gegen den “Mausarm”

Psychologen der TU Darmstadt haben ein Übungsprogramm entwickelt, das innerhalb weniger Wochen dem Repetitive Strain Injury (RSI-)-Syndrom, dem so genannten „Mausarm“, vorbeugt und auch bereits vorhandene Schmerzen deutlich lindert oder beseitigt.

Tausende Mausklicks und Tastatur-Anschläge bei der täglichen PC-Arbeit können sich auf Dauer schmerzhaft in der Hand und im Unterarm bemerkbar machen: Die ständig wiederholten kleinen Bewegungen belasten Muskeln, Sehnen, Nerven und Gelenke, am Ende stehen im schlimmsten Fall chronische Schmerzen und der so genannte „Mausarm“. Wissenschaftler vom Fachbereich Psychologie der TU Darmstadt haben in Zusammenarbeit mit der Landesanstalt für Arbeitsschutz Nordrhein-Westfalen ein Übungsprogramm für Bildschirmarbeitskräfte entwickelt, um dem Mausarm vorzubeugen und bereits vorhandene Schmerzen zu lindern.
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blendfreie Umrandungen

Es gibt auch bei Bildschirmen und Fernsehern einen Modetrend. War die Umrandung mal Weiss, dann Schwarz oder auch Silber, so ist heute oft ein Hochglanz-Schwarz im Angebot zu finden.

Um an einem Bildschirmarbeitsplatz beschwerdefrei und gesundheitsförderlich arbeiten zu können, dürfen keine Blendungen und Reflexionen entstehen. Und das gilt eigentlich auch für unsere Freizeit, also am PC zuhause oder eben vor dem Fernseher. Denn wir schauen ja mit denselben Augen, ob nun bei der Arbeit oder in der Freizeit.

Hochglanz- und Lack-Umrandungen erzeugen Blendeffekte. Möglicherweise werden die Blendeffekte noch durch künstliches Licht verstärkt. Diese muss das Auge unweigerlich ausblenden. Und dies führt zu einer erhöhten Belastung des Auges.
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Computerbrille vom Arbeitgeber

Wer täglich mehrere Stunden vor dem Computer verbringt, der stellt sicherlich irgendwann die ersten Augenprobleme fest. Diese können sich durch Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen aber auch durch trockene und brennende Augen äußern. Teilweise reichen schon 2 Stunden vor dem Bildschirm, um diese Symptome hervorzurufen. Abhilfe dagegen bringt eine Computerbrille. Diese erhöht die Leistung, trägt aber auch zur Gesunderhaltung der Augen bei. Jeden Arbeitstag fallen an einem Bildschirmarbeitsplatz circa 30.000 Blickwechsel an, was eine sehr große Belastung für die menschlichen Augen darstellt.

Eine Computerbrille ähnelt einer Lesebrille, ist jedoch speziell auf die Arbeit an Bildschirmplätzen angepasst. Bei der Herstellung einer solchen Brille achtet man speziell auf die Sehstärke der Person, die Entfernung und Position zum Monitor und der Tastatur. Unter Berücksichtigung dieser Parameter wird dann eine Brille angefertigt, die genau auf den Brillenträger und dessen Arbeitsplatz angepasst ist, was Schädigungen der Augen vermindern und einen prophylaktischen Effekt haben soll.Lesen Sie weiter